Berichte

VGP am 14./15.10.2017 bei Ablach

Am Morgen vom 14.Oktober 2017 haben wir uns im Suchenlokal in Krauchenwies eingefunden, wo ein leckeres Frühstück für uns gerichtet war, dem ich trotz Nervosität kaum wiederstehen konnte. Nach der Richterbesprechung ging es mit Richtern und den Revierführern ins Revier, wo gleich mit der Feldarbeit begonnen wurde. Suchengänge, Schleppe, Freiverlorensuche waren aufgrund geringer Teilnehmerzahl zügig durchgeführt. Hiernach wechselten wir den Ort, um bei weiteren Suchengängen zum Vorstehen zu kommen.

Der Richterobmann erklärte jeweils vor jeder Aufgabe mit sehr viel Sachverstand, was erwartet wurde. Im Feld hatte meine Hündin bald mehrfach die Gelegenheit an Hühnern vorzustehen sowie durchstehen und Schussruhe zu zeigen, was uns alle begeisterte und mit der Note 4h belohnt wurde.

In der folgenden Pause durften wir draussen wirklich den goldenen Herbst geniessen. Die Revierführer Ines und Jürgen Rundel, die nicht nur ihr schönes Revier zur Verfügung stellten, sondern auch Kaffee und Kuchen für ein tolles Picknick in der Sonne mitbrachten, waren mit Herzlichkeit und Humor ebenfalls eine grosse Bereicherung für die Gruppe.

Hiernach wurden im schönen Waldteil und am grossflächigen Wasser Wald- und Wasserarbeit durchgeführt. Ob gute oder weniger gute Leistungen, die Richter haben (obwohl sie von den Lagern dreier unterschiedlicher Hunderassen kamen) im Team sehr harmoniert und es wurde immer fair gerichtet.

Auch der 2. Tag konnte wieder mit einem feinen Frühstück begonnen werden, wobei die angenehme Stimmung wirklich selbst meine Nervosität verfliegen liess. Später ging es zu den verbliebenen Fächern wie Übernachtfährte, Bringselverweisen, Fuchsschleppe, Fuchshindernis und Kaninchenschleppe. Erfolgreich konnten wir auch diesen Tag zu Ende bringen.

Der Prüfungsverlauf war reibungsfrei und alles war toll organisiert, was von dem schönen Revier, mehrfach vorhandenem Federwild und dem herrlichen Wetter abgerundet wurde. Auch habe ich selten so eine gute harmonische Stimmung bei einer so anspruchsvollen Prüfung erlebt. Der nötige Humor am Rande fehlte nicht und trotzdem wurde alles höchst kompetent und sachlich erklärt, bewertet und mitgeteilt. Ich hatte das Gefühl, dass sich jeder über die 4h von Emma im Feld und die gelungene Schweiss - / Bringselverweiserarbeit mitgefreut hat und jeder mitgezittert hat, als beim Sprung über's Hindernis der Fuchs hängengeblieben ist. Auch wenn der Haarwildgehorsam nicht geprüft werden konnte, so spielte das keine Rolle, da im Anschluss an die Prüfung noch alle zu einem gemeinsamen Essen geblieben sind – denn das feine Essen im Suchenlokal hat das schöne Wochenende in Ablach / Krauchenwies doch gelungener abgerundet als Hasensuchen. Zum Abschluss gabs noch ein herziges Suchensiegergläschen mit Hundeleckerlies und eine tolle Kappe vom VUV, über was sich auch die Daheimgebliebenen Zwei- und Vierbeiner gefreut haben.

Angela Boller

 

Das Ergebnis: Der einzige  gemeldete Hund Emma von Bollerrain mit seiner Führerin Angela Boller bestand die Prüfung mit 315 Punkten im 2. Preis. Herzlichen Glückwunsch.

 

Frühlingswanderung am 30. April 2017 in Ablach

Die diesjährige Frühlingswanderung der Landesgruppe Baden Württemberg fand am 30. April 2017 im malerischen Ablach auf der Schwäbischen Alb statt. Als Gastgeber führten uns Ines und Jürgen Rundel durch ihr Revier. Um die geplante Route Wildschweinfrei zu halten, war noch ein nächtlicher Einsatz der Familie Rundel notwendig, was man ihnen am nächsten Tag aber nicht anmerkte.

Die Anfahrt der Mitglieder, Gäste und vor allem unserer vierbeinigen Begleiter führte über die  sonnendurchflutete Schwäbische Alb. Durch einige Umleitungen ausgebremst  trafen die letzten Teilnehmer etwas verspätet jedoch noch rechtzeitig vor dem Abmarsch. Die Gastgeber empfingen uns mit Kaffee und Kuchen.

Kurz nach 10 Uhr ging es bei wolkenlosem Himmel über freies Feld in Richtung Wald. Die Sonne wärmte langsam Wandergruppe und Hunde auf, was bei den zurückliegenden kalten Tagen richtig gut tat. Im Wald angekommen, zeigten sich in besonders schattigen Bereichen noch hier und da Spuren von Schnee.  Davon unbeeindruckt wanderte die Gruppe vorbei an märchenhaften Tümpeln und Teichen, auf deren ruhigen Oberflächen sich der umliegende Wald wiederspiegelte, was eine traumhafte Illusion erzeugte.

Auf ebenem Gelände ging es nun tiefer in den Wald hinein,  wobei sich die  Gemeinschaft langsam auseinander  zog. Die Hunde freuten sich, konnten sie doch gemeinsam spielend an allen vor und zurück  toben,  während Frauchen und Herrchen ins Gespräche vertieft waren. Nach einer guten Stunde angenehm lockerer Wanderung folgte die schon traditionelle Rast, bei der die Gastgeber die Wandergruppe erneut mit Kaffee, Kuchen, Erfrischungsgetränken und selbst hergestellten alkoholischen Bränden verwöhnten. Diejenigen, die anfangs nicht alle begrüßen konnten, fanden nun Gelegenheit dies nach zu holen. Viele neue und diesmal auch  junge Interessenten und Mitglieder waren mit ihren Hunden dabei, was uns alle sehr erfreute.

Nach kräftiger Stärkung und vielen abwechslungsreichen und heiteren Gesprächen traten alle wohlgestimmt den Rückweg an. Vorbei an schönen Lichtungen und unterschiedlich gestalteten Hochsitzen, musste der Wanderweg wegen Wildschweingefahr kurzfristig abgeändert werden. Nachdem der Wald verlassen wurde, ging es wieder übers freie Feld zurück zu den Autos. Leider hatte sich ein Hund unterwegs im Gesicht  eine Verletzung zugezogen. Der Tierarzt konnte die Wunde gut behandeln - wir hoffen alle, dass sie verheilt und ohne Folgen bleibt.

Vom Parkplatz aus ging es im Autokorso zum Mittagsessen ins benachbarte Krauchenwies in die Gaststätte Krone. Nachdem alle Hunde versorgt waren, ließen es sich die Teilnehmer in der Wirtschaft ebenfalls gut gehen. Bei gutem Essen wurden in locker lustiger Atmosphäre neue Bekanntschaften gemacht und Erfahrungen ausgetauscht. Eine kleine Attraktion beim Mittagstisch war ein neun Wochen alter Vizsla, der jeden in seinen Bann zog . Mit fortschreitender Zeit  ging auch diese Veranstaltung leider dem Ende zu, und so trat einer nach dem anderen nach herzlichen Abschiedsgrüßen wieder die Heimreise an.

Unser besonderer Dank für diesen wunderschönen Tag gilt den Gastgebern Ines und Jürgen Rundel mit Familie, die uns bestens versorgten und uns ihr zauberhaftes Revier zeigten.

Harald Zimmermann

Einführung Jugendsuche 2017

Am 21.01.2017 fand unter der Leitung des Landesgruppenobmanns Winfried Hammer im Restaurant & Weinstube Traube in Remshalden-Grunbach die diesjährige Einführung in die Jugendsuche statt. Drei Hundeführer mit ihren Magyar Vizsla (zwei Drahthaar und ein Kurzhaar) hatten den Weg nach Remshalden gefunden, da sie ihre Hunde in diesem Frühjahr bei einer Verbandsjugendprüfung (VJP) führen wollen.

In einem ersten, theoretischen Teil wurde den Teilnehmern der Sinn und Zweck von Zuchtprüfungen nahe gebracht. Auch auf die formalen Voraussetzungen der  Verbandsprüfungen (FCI-Papiere, Tollwutimpfung, gültiger Jagdschein und bezahltes Nenngeld) wurde eingegangen. Im Handout, das jedem Teilnehmer ausgehändigt wurde war bereits eine Liste mit bekannten Prüfungsterminen beigefügt. Eine zeitaufwändige Recherche bleibt den Teilnehmern so erspart.

Anschließend wurde der Prüfungsablauf und die einzelnen Prüfungsinhalte besprochen. Welches Verhalten während der Prüfung hilft, die mögliche Dauer und wo die Schwierigkeiten bei der Prüfung liegen,  Winfried Hammer stellte seine langjährige Erfahrung als Richter und Hundeführer zur Verführung. Die Fragen der Teilnehmer wurden beantwortet und er gab Hinweise auf die richtige Vorbereitung.

Spannend wurde es nach dem Mittagessen, als es zum praktischen Teil ins Revier von Herrn Hammer ging. Nach der langen Wartezeit durften die Hunde erst einmal toben, wobei allerdings gleich die Schussfestigkeit getestet wurde. Keiner der Hunde zeigte Probleme beim Schuss. Anschließend bekamen die Hunde die Möglichkeit an der Reizangel vorzustehen. Der Gebrauch einer Ablaufleine wurde an einer gezogenen Schleppe demonstriert. Da zuviel Schnee lag wurde auf das Durchführen einer Suche verzichtet.

Ausgestattet mit neuen Erkenntnissen und vielen Anregungen traten die Teilnehmer gegen 16.00 Uhr die Heimreise an.

Barbara Stenzel

Herbstwanderung unter der Burg Hohenzollern

Bereits die Anreise durch die herbstliche Farbenpracht gestaltete sich spektakulär. Am Treffpunkt in Hechingen-Boll fand sich bald die beachtliche Anzahl von über 60 Teilnehmern mit ihren etwa 35 Hunden ein. Mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Hand fand sich so manches vertrautes Gesicht zu einer ersten Plauderei. Bei kühlen 5 Grad und überwiegend wolkenverhangenem Himmel starteten wir. Am Ortsrand von Boll schenkte die Familie des letzten Hauses an die vorbeikommenden Wanderer noch spontan einen richtig guten Schnaps aus. Auf Nachfrage erfuhren wir auch den Grund, es war der Geburtstag des schon etwas betagteren Hausherren. Daher kamen zumindest die letzten im langen Tross der Vizsla-Freunde noch in den Genuss dieser netten Geste.

Mit frischem Sprit betankt, ging es dann moderat durch den herbstlichen Wald hinauf zum Parkplatz kurz unterhalb der Burg. Diese ließen wir links liegen und wanderten an der malerisch gelegenen Wallfahrtskirche Maria Zell vorbei den Kreuzweg hinab zu unserem Rastplatz. Hier konnten diejenigen noch nachtanken die vorher nicht in den Genuss eines Hochprozentigen gekommen waren. Für die Durstigen standen alkoholfreie Getränke bereit.

Hier konnten die Hunde ausgiebig spielen und sich weiter kennenlernen.

Nach der Rast ging es durch offenes Gelände, vorbei an schottischen Galloway Rindern, weiter bergab durch eine in allen Farben bezaubernde Landschaft mit herrlichem Ausblick auf die prächtige Hohenzollernburg und den Albtrauf. Das Schauspiel wäre perfekt gewesen, wenn die Sonne mit ihren Strahlen nicht so geizig gewesen wäre wie heute. Immerhin war es die ganze Zeit über trocken und windstill. Der angesagte Regen setzte tatsächlich erst auf der Rückfahrt ein.

Nach etwas mehr als zwei Stunden und einer zurückgelegten Strecke von 6,5 km fanden sich alle im Gasthaus Löwen zum Mittagessen ein. In geselliger Runde ließen wir die Veranstaltung ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön geht an unser Mitglied Martin Neumeier mit seiner Familie, der uns durch einen Teil seines riesigen Revieres, das insgesamt über dreitausend Hektar umfasst, geführt hat. Es war ein perfekter Tag mit unseren tollen Hunden, die wieder einmal bewiesen haben, wie verträglich und umgänglich sie untereinander sind.

Dagmar Härtenstein

Mitgliederversammlung und Sommertreffen 2016 in Nagold

Am 11. Juli 2016 fand bei schönstem Sonnenschein unser Sommertreffen mit Mitgliederversammlung das erste Mal im Naturfreundehaus Nagold statt.

Winfried Hammer eröffnete pünktlich um 11 Uhr die  Mitgliederversammlung und begrüßte nochmals offiziell die Teilnehmer. Zunächst bedankte er sich bei Andrea Reinhard für die Organisation.

Beginnen wir mit einem Rückblick auf die Veranstaltungen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die Resonanz, v. a. bei den gemeinsamen Wanderungen war wie immer überwältigend. Bei den angebotenen Übungstagen (Einführung Jugendsuche, Feldübungstag, Apportierwochenende) wäre etwas mehr Interesse, auch angesichts des dahinterstehenden Zeitaufwands für die Organisatoren und Ausrichter, wünschenswert.

Daran anschließend gab der Landesobmann einen kurzen Ausblick auf das, was bis zur nächsten Mitgliederversammlung geplant ist.

Auf die Ausschreibung einer Landessiegerzuchtschau wurde verzichtet, weil der Aufwand bei der geringen zu erwartenden Zahl der Teilnehmer in keinem Verhältnis zum Erfolg steht. Mitglieder aus Baden-Württemberg sind jedoch herzlich eingeladen, ihren Hund auf der Schau in Rheinland-Pfalz vorzustellen, dann wird dort der Landessieger Baden-Württemberg ermittelt

Die Mitgliederentwicklung in der Landesgruppe gestaltet sich weiterhin positiv. Hatten wir vor einem Jahr noch 113 Mitglieder, stehen wir heute bei 122 (zwölf Mitglieder haben wir gewonnen, drei sind ausgetreten).

Es folgte der Kassenbericht unserer Kassenführerin Claudia Schimpf. Da beide Kassenprüfer nicht anwesend waren, wurde Dieter Neth als stellv. Kassenprüfer vorgeschlagen und einstimmig gewählt und nach anschließendem Kassenprüferbericht auch einstimmig die Entlastung erteilt.

Da keine Anträge vorlagen, wurde der Tagesordnungspunkt der Wahlen aufgerufen.

Der Vorstand der Landesgruppe hatte sich bei Gesprächen während der Frühlingswanderung darauf geeinigt, wieder das Amt des Geschäftsführers zu besetzen.
Außerdem wurden wir vom Bundesvorstand beauftragt, das Amt des Landesgruppenzuchtwarts zu besetzen, da es für Elisabeth Richter aus Bayern zum Teil weite Wege sind, vor allem, nachdem sie seit der Neuwahl des  Vorstands der LG Bayern die einzige Zuchtwartin dieser LG ist.

Nach der Bestimmung von Uli Steinbach als Wahlleitung wurde zunächst die Wahl des Geschäftsführers aufgerufen. Die Vorstandschaft schlug Ines Rundel vor, Gegenkandidaten gab es keine. Ines Rundel wurde auch einstimmig von der Mitgliederversammlung gewählt und nahm die Wahl auch an. Herzlichen Dank.

Vom Bundesvorstand kommt die Bitte, Winfried Hammer zum Landesgruppenzuchtwart zu wählen. Als weitere Kandidatin wurde Béatrice Monier vorgeschlagen. Nach einer heftigen Diskussion kam es schließlich zu einer geheimen Abstimmung. Das Ergebnis lautete wie folgt:

Von 19 Stimmen entfielen 12 Stimmen auf Winfried Hammer, 5 Stimmen auf Béatrice Monier, 2 Enthaltungen.

Der neue Zuchtwart Winfried Hammer nahm die Wahl an. Herzlichen Dank.

Nachdem unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ keine Wortmeldungen gab, beendete der Landesobmann gegen 12 Uhr die Mitgliederversammlung.

Nach dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen gingen die meisten mit ihren Hunden an die Nagold, wo sich die Hunde bei der Wärme im Wasser abkühlen konnten. Der Großteil der Mitglieder trat wegen der Hitze und den langen Fahrstrecken die Heimreise an, eine kleine Truppe traf sich noch zu Kaffee und Eis im Naturfreundehaus.

Wir hoffen, im nächsten Jahr auf eine deutlich größere Resonanz zur Mitgliederversammlung und zum Sommertreffen, bedanken uns jedoch bei den Erschienenen für ihr Kommen.

Uli Steinbach

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